Die Grundlage für genussreiche und vor allem sichere Flüge in der nächsten Saison wird jetzt gelegt. Daher wundert sich mancher Wanderer nicht schlecht, wenn er an den Wintersamstagen bei uns an den Hallen an der Katzensteige vorbei kommt und dort emsig arbeitende Flieger vorfindet.
Auch wenn der Blick nach draussen auf das im Februar verschneite Landefeld anderes verheißt: Die neue Saison steht vor der Tür. Das Gute ist, wir sind fast schon dafür bereit!
So wurden die Motoren des UL geprüft und fällige Unterhaltsreparaturen gemacht. Ebenso wurde der Motorsegler inspiziert und sowohl Maschine als auch Zelle auf die neue Saison vorbereitet. Damit unsere Piper die Segler reibungslos in die Frühjahrsthermik schleppen kann, bekam sie neue Schlappen (sprich Reifen) und ist nach Wartung der übrigen Komponenten reif für die Nachprüfung (dem jährlichen "TÜV" der Flugzeuge). Herzlichen Dank an das Team, das diese Arbeiten trotz teils widriger Temperaturen geleistet hat.
Für "den Fall der Fälle" wurde der Notfallkoffer und sein Inhalt auf Vollständigkeit und Ablaufdatum geprüft.
Auch an den Segelflugzeugen wurde eifrig gearbeitet. Es galt, einige Macken und Schönheitsreparaturen an der ASK 21 durchzuführen. Auch der Lack bekam eine emsige Pflege und erstrahlt nun fast wieder wie neu. Um auch die letzten Gleitzahl-Reserven noch herauszuholen, wurden die Querruder fachkundig abgedichtet.
Die gleiche Aufmerksamkeit wird nun an den nächsten Samstagen auch unserer DG 100 zu Teil werden, so dass auch sie pünktlich zum Saisonstart fit am Start stehen wird.
Da unsere Winde für uns essentiell ist, um vor allem im Schulbetrieb in die Luft zu kommen, haben wir uns ihr besonders gewidmet: Technisch bekam sie einen vom bewährten Gräter-Team überholten Anlasser. Optisch wurde vor allem das Cockpit aufgewertet. So kommt der Windenfahrer nun in den Genuss eines standesgemäßen RECARO-Sessels. Es bleibt abzuwarten, ob das Auswirkungen auf die Warteschlange haben wird, da alle Winde fahren möchten. Damit auch der "Beifahrer" mehr Komfort genießen kann, wurde der Beifahrersitz neu gepolstert. An den nächsten Samstagen werden wir noch den Farbpinsel schwingen und den Gesamteindruck der Winde verbessern.
Dabei kann man erleben, dass es richtig Spass macht, mit anderen diese Arbeiten zu erledigen. Zumal es tagsüber meist leckeren Kaffee mit selbstgebackenen Köstlichkeiten gibt und danach sich schon alle auf das Aprés-Working im gut geheizten Clubheim bei Max freuen.
Die neue Flugsaison kann also von uns aus kommen!