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Taufe "v.Richthofen" 1934
Luftfahrtwerbewoche 1935
Fluglager 1935

Die Jahre von 1932 bis 1939

Nach dem ersten Weltkrieg ist in Deutschland an keine Fliegerei mehr zu denken und so beginnt erst 1932 eine kleine Gruppe Ehinger unter dem Namen "FAG" (Flug- und Arbeitsgruppe) mit dem Bau eines Gleiters vom Typ Hi II. Als Werkstatt dient ein Gebäude der "Kahlmann'schen Fabrik" unterhalb des Schiffbergs. Die Gruppe wird 1934 in "DLV-Fliegergruppe Ehingen" umbenannt und führt die Bauarbeiten an der Hi II weiter, die auf den Namen "von Richthofen" getauft wird.

Am ersten Mai 1934 beginnt der Flugbetrieb per Gummiseilstart auf den Hängen an der Katzensteige bei Schlechtenfeld. Dieser sogenannte A-Hang ist das nördliche Ende der heutigen Start- und Landebahn.  Ein zweiter Schulgleiter vom Typ "Zögling" wird 1935 für 80 Reichsmark gekauft und auf den Namen "Lola" getauft. "Lola" bekommt 1936 am A-Hang in einer Steilkurve Bodenberührung und geht zu Bruch, der Pilot bleibt glücklicherweise unverletzt. Ein neuer Schulgleiter "Grunau IX" wird beschafft, der auf den Namen "Eschenbacher Hanns" getauft wird. Mit diesem gelingt die bisher unerreichte Flugzeit von 92 Sekunden vom B-Hang ca. 500m westlich des heutigen Flugplatzes Nähe Hungerbrunnen.

Die Ehinger Flieger werden 1937 wie viele andere Fliegergruppen in das NSFK eingegliedert und die Sportfliegerei in die vormilitärische Ausbildung integriert. 1938 ziehen die Flieger mit Flugzeugen und Werkstatt in die alte Schranne in der Kollegiengasse. 1939 stagniert der Schulbetrieb, da viele Sportflieger zum Militär eingezogen werden.

 
Startvorbereitung 1934
Gummiseilstart am A-Hang 1934
Geglückter Start 1934