Nach enormem Arbeitseinsatz der Mitglieder wird 1961 die neugebaute Halle mit einem großen Festakt durch den Ehrenpräsidenten des BWLV Dr. Seifritz, den Landrat Dr. Tauscher und den Ehinger Bürgermeister Henger eingeweiht. Die Realisierung dieses für den Verein gewaltigen Bauvorhabens war mittels Zuschüssen des Regierungspräsidiums und des BWLV, sowie durch durchgroßzügige Baumaterialspenden mehrer Firmen aus der Umgebung und der Stadt Ehingen möglich. Ein selbstinstalliertes Stromaggregat versorgt das Clubheim, da aufgrund der Lage des Clubheims ein Anschluss an das öffentliche Netz unverhältnismäßig kostenaufwändig ist.
Bald danach werden von der Fa. Tost Pläne für eine neue Doppeltrommelwinde gekauft. In ungezählten Arbeitsstunden ensteht die neue Winde in mühevoller Kleinarbeit unter den kundigen Händen von Werkstattleiter Paul Schürer. Als Antrieb wird günstig ein 4,6 Liter V8 Motor mit 190 PS aus einem Opel Diplomat beschafft, der über sein Automatikgetriebe die Winde bis heute antreibt. Die ganze Einheit wird dann auf ein Ford LKW-Fahrgestell aus dem Jahr 1944 montiert und sorgt seit 1967 für eine größere Starthöhe der Segelflieger.
Der Segelflugbetrieb kann aufgrund der gewunden verlaufenden Schleppstrecke nur während weniger Wochen im Frühjahr und im Herbst stattfinden. Im Sommer, während der Vegetationsperiode würde das Schleppseil Schaden auf den Äckern beidseits der Schleppstrecke anrichten. Aus diesem Handicap erwächst der Wunsch nach einer längeren Flugsaison , so dass 1968 bei Scheibe der erste Motorfalke SF-25A (D-KANY) bestellt wird. Der Hirth Zweitaktmotor mit 26PS muss wie ein Rasenmäher mit einem Seilzug unter dem Instrumentenbrett gestartet werden, was gelegentlich für Hautabschürfungen an den Knöcheln und einige Flüche sorgt. Die Flugplatzgenehmigung kann in Verhandlungen mit dem Regierungspräsidium Tübingen auf die Betriebsart Motorsegler erweitert werden, wobei keine Eigen- sondern nur Windenstarts zugelassen sind.