Anfangs der 70er wird durch den Vorstand W. Barth in geschickten Verhandlungen mit der Stadt Ehingen erreicht, dass die Schleppstrecke im Zuge des "grünen Plans" begradigt und in mehreren Abschnitten geteert wird. Dadurch entfällt die Einschränkung des Flugbetriebs im Sommer und der Segelflug ist nun über das gesamte Sommerhalbjahr möglich.
Der Bauhof der Stadt Ehingen spendet dem SFC einen ausgemusterten Mercedes LKW als neues Fahrgestell für die Winde, da der Ford mit über 30 Jahren sein Leben ausgehaucht hat. Wieder müssen für den Umbau ungezählte Arbeitsstunden in der Werkstatt aufgebracht werden. Über die Beteiligung des SFC an der Kirbe und die Ausrichtung von Tanzveranstaltungen im Hangar kommt soviel Geld zusammen, dass der Motorsegler 1972 durch einen neuen Scheibe B-Falken (D-KHON) mit Limbach 4-Zylindermotor auf VW-Basis ersetzt werden kann.
Im Segelflug wird mit der Clublibelle das erste Flugzeug aus Verbundwerkstoffen in Dienst gestellt. Das Ende der traditionellen Gemischtbauweise aus Holz und Bespannung kündigt sich an. W. Barth engagiert sich gleichzeitig im BWLV und gestaltet die Einführung einer neuen Art von Fluggeräten - die der ultraleichten Flugzeuge - in Deutschland maßgeblich mit. Der Hangar ist zu dieser Zeit voll belegt und weiterer Bedarf legt den Ausbau der Unterstellmöglichkeiten nahe. Auf der Nordseite wird der Hangar um einen Anbau erweitert, der bis zu 6 Segelflugzeugen und der Winde einen wettergeschützten Abstellplatz bietet.
Im Juni 1975 findet der erste Sportler-Austausch mit Jugendlichen aus Wales in Großbritannien statt. Im Juli des gleichen Jahres nimmt Ehingen am 4. Sportjugendaustausch zwischen Württemberg und Japan teil. Der SFC veranstaltet für eine Gruppe Jugendlicher aus Tokai ein rauschendes Fest im ausgeräumten Hangar, bei dem die Gäste im traditionellen Kimono erscheinen.