Auf den jährlichen Flugplatzfesten sind in Ehingen alle Arten von Ultraleichtflugzeugen in zunehmender Zahl zu sehen. Neben den durch Gewichtsverlagerung gesteuerten Trikes kommen auch aerodynamisch über Quer- und Seitenruder gesteuerte Ultraleichtflugzeuge, wie z.B. die in verkleinertem Maßstab nachgebaute Bf 109 aus Riedlingen. Seit 1983 dürfen Ultraleichtflugzeuge dank einer Außenstart- und Landegenehmigung das Ehinger Segelfluggelände nutzen. Ein Jahr später erhält der SFC dann die Ausbildungsberechtigung für Ultraleichtflugzeuge. Für die Segelflieger wird 1983 mit der DG200 ein hochmodernes Wölbklappenflugzeug in Faserverbundbauweise für den Streckensegelflug erworben. Sie löst den in die Jahre gekommenen Bergfalke III ab, der verkauft wird.
1984 feiert der SFC sein 50-jähriges Bestehen mit einem großen Flugplatzfest. 1986 wird der Motorsegler wiederum durch einen neuen Scheibe C-Falken ersetzt, der jedoch statt dem Zentralrad über das moderne Zweibeinfahrwerk und ein paar PS an Mehrleistung verfügt. Dieses Fahrwerk erleichtert durch die Federung die Landung ganz erheblich, die "Luftsprünge" bei der Landung gehören mit der D-KNIH weitgehend der Vergangenheit an. Im Osten des Hangars wird das Gelände aufgeschüttet und geteert, damit die Flugzeuge leichter aus der Halle ein- und ausgeräumt werden können.
Der Zahn der Zeit macht sich bei den Segelflugzeugen deutlich bemerkbar, so daß die Ka-8 in Eigenleistung grundüberholt wird. Dazu muß die gesamte Bespannung von Tragflächen und Zelle entfernt werden, damit alle Holzteile und das Rohrgerüst der Zelle einer gründlichen Inspektion zugänglich sind. Erst danach kann die neue Bespannung mit Klebstoff, Nadel und Faden wieder aufgebracht und mit dem Bügeleisen in Form gebracht werden. Die bewährte Werkstattmannschaft um Paul Schürer erledigt all das in mehrmonatiger Arbeit in der Vereinswerkstatt.
1987 wird die Platzgenehmigung nach mehreren Probeflügen zunächst auf die Startart Flugzeugschlepp erweitert, wobei vorläufig nur 1-sitzige Segelflugzeuge geschleppt werden dürfen. Zwei Jahre später hat sich der F-Schlepp in Ehingen so gut bewährt, dass auch Doppelsitzer im F-Schlepp starten dürfen, für den Ausbildungsbetrieb ist dies jedoch weiterhin verboten.